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Themen und Projekte im Bereich Sicherheit und Kommunale Kriminalprävention

Aktuelles zum Thema Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung

Neue Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Pforzheim veröffentlicht

Die Kriminalstatistik wird erhoben für die Landkreise Freudenstadt und Calw, den Enzkreis sowie den Stadtkreis Pforzheim. 

Die positive Nachricht und Entwicklung:

Das Polizeipräsidium Pforzheim ist das sicherste in Baden-Württemberg. Pforzheim ist die sicherste Großstadt und der Enzkreis der sicherste Landkreis im Bundesland. Insgesamt gingen die Fallzahlen um rund 10 % zurück und befinden sich damit auf dem drittniedrigsten Stand im Zehnjahresvergleich. Der Stadtkreis Pforzheim konnte mit 17,5 % den größten Fallzahlenrückgang verzeichnen. 

Ausschnitt aus der Kriminalstatistik: 

Ausländerrechtliche Verstöße spielten dabei mit 148 Fällen eine untergeordnete Rolle. Dies auch im Zusammenhang, dass der Präsidiumsbereich nicht an einer Auslandsgrenze liegt. Bei den Fallzahlen unter den tatverdächtigen Asylbewerbern und Flüchtlinge ist hingegen eine Zunahme zu verzeichnen, diese befinden sich auf dem vierthöchsten Stand im Zahnjahresvergleich. Das geschlechterspezifische Verhältnis ist dabei seit Jahren ähnlich, männliche Tatverdächtige werden über dreimal so häufig erfasst als weibliche. 

Auch unter den Opfern waren die meisten Betroffenen männlich (55,3 %). Eine auffallende Steigerung gibt es bei den Kindern (8,1 %). Der Anteil der Opfer, die sich in einer Ehe, Partnerschaft oder Familienbeziehung zum Täter befanden, beträgt rund 25 %.

Im Bereich Straftaten gegen das Leben sind für den Stadtkreis Pforzheim sieben Delikte erfasst. Insgesamt lag hier die Aufklärungsquote mit 96,2 % sehr hoch und über dem Niveau des Vorjahres. Deutlich gesunken sind Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (- 21 %).  Die Aufklärungsquote blieb mit 90 % hoch. Fast die Hälfte der Fälle betraf das Verbreiten pornografischer Schriften. Für die Gewaltkriminalität (mittelschwere bis schwere Kriminalität) ist ein Rückgang zu verzeichnen. Bezeichnend ist jedoch, dass die Brutalität der einzelnen Taten auffallend zunimmt. Im Bereich der Gewaltkriminalität beträgt der Anteil der Nichtdeutschen 51% und der Deutschen Tatverdächtigen 49 %. Im Jahr 2025 stiegen die Fallzahlen im Deliktsbereich “Häusliche Gewalt” (+ 7,5 %) erneut an und befinden sich in einem neuen Zehnjahreshoch. 80,2 % der Opfer sind weiblich. Die Arbeit der im Jahr 2021 beim Polizeipräsidium Pforzheim geschaffenen Koordinierungsstelle, soll im Jahr 2026 durch ein erweitertes Konzept zum Gefährdungsmanagement noch gesteigert werden. Weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt sich die Anzahl der Fälle “Gewalt gegen Polizeibeamte”. Diese Gewalt zeigt sich nicht nur bei der Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen sondern auch zunehmend bei Standardmaßnahmen. Auf diese Entwicklung wurde auch mit der Verbesserung der Ausstattung wie beispielsweise Bodycams reagiert. 

Die vollständige Statistik zum Download finden Sie hier. 

Warum Tauben in Innenstädte problematisch sind?

Eine unkontrollierte Population von Tauben in Innenstädten ist problematisch. Die Vögel verursachen durch Ihren Kot Verschmutzung und Beschädigung, außerdem führt eine unkontrollierte Population zu Krankheiten der Tiere und ist daher auch im Sinne des Tierschutzes kritisch. Das Füttern der Tiere führt im städtischen Raum nachweislich zu mehr Leid für die Tiere. 

In Pforzheim ist daher das Füttern von Tauben durch die Polizeiverordnung verboten und kann durch ein Bußgeld geahndet werden. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit des Veterinär- und Gemeindevollzugsdienstes.

Informationen zu den Hintergründen und wie wirksamer Schutz funktioniert finden Sie hier.

Kontakt

Amt für öffentliche Ordnung
Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung
Heinrich-Witzenmann-Str. 13
75179  Pforzheim